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Academia Raetica verstärkt Zusammenarbeit mit Kt. Graubünden

Eine im März 2009 unterzeichnete Leistungsvereinbarung zwischen der Academia Raetica und dem Amt für Höhere Bildung des Kantons Graubünden bezweckt, die Schaffung gesetzlicher Grundlagen im Bereich universitärer Forschung und Lehre zu unterstützen und die Forschungsaktivitäten im Kanton insgesamt zu stärken.

Es ist das Ziel der Academia Raetica, als Standesorganisation für universitäre Forschung und Lehre im Kanton Graubünden zu wirken. Die Academia umfasst die in diesem Bereich tätigen Institute und Kliniken und fördert deren Zusammenarbeit mit Universitäten und Firmen im Kanton und den angrenzenden Regionen. Sie unterstützt den akademischen Nachwuchs, sie veranstaltet Tagungen für Wissenschaft und Öffentlichkeit und sie wird unter anderem die Schirmherrschaft für ärztliche Weiterbildung und Kongresse übernehmen.

Der Kanton Graubünden misst der universitären Forschung und Lehre hohe Bedeutung bei und will den bereits bestehenden Forschungsplatz Graubünden durch verschiedene Massnahmen stärken und ausbauen. Ein neues kantonales Hochschul- und Forschungsförderungsgesetz soll die gesetzliche Grundlage für die bestehenden Bildungs- und Forschungsinstitutionen schaffen und sicherstellen, dass neue Initiativen in diesem Bereich gefördert werden können. Die Attraktivität des Kantons als Forschungsstandort und der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie sollen gestärkt und dadurch neue Arbeitsstellen in bestehenden oder neu gegründeten Institutionen geschaffen werden.

RR Lardi gratuliert Prof. E. Schneider
RR Lardi gratuliert Prof. E. Schneider, dem neuen Geschäftsführer der Academia Raetica

 

Der Vorstand der Academia Raetica hat an seiner Sitzung vom 3. März 2009 Herrn Prof. Erich Schneider von Davos als Geschäftsführer gewählt. Er soll die Geschäftsstelle der Academia aufbauen, die Anliegen von Wissenschaft, Industrie und Politik erfassen und den Vorstand in der Bildung eines einschlägigen wissenschaftlichen Netzwerks und in der Beratung des Kantons unterstützen.

Prof. Dr. Erich Schneider hat an den Universitäten in Basel, Bern, Chicago (USA), Rochester (USA) und Hamburg (D) in Forschung und Lehre gearbeitet und ist mit den universitären Strukturen und Abläufen im In- und Ausland vertraut. Er hat über 60 Diplomanden, Doktoranden und Habilitanden betreut und mehr als 140 Publikationen verfasst. In den letzten 10 Jahren war er Direktor des Forschungsinstituts und Mitglied der Geschäftsleitung der AO Stiftung, einer globalen, in Davos angesiedelten NGO (Non Government Organisation). Er ist Gutachter in einer Vielzahl von wissenschaftlichen Zeitschriften und Fachgesellschaften, sowie Mitglied der Leitungsgruppe des Nationalen Forschungsprogramms 53 im Schweizerischen Nationalfonds.