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Kick-off Symposium

In seiner Begrüssung gab der Präsident, Prof. M. Furrer, die Ziele der Academia bekannt und wies dabei vor allem auf die Schaffung eines Netzwerkes der forschenden Institutionen in der Region hin, das als attraktive Plattform für den akademischen Nachwuchs dienen soll. Herr Regierungsrat Trachsel überbrachte die Glückwünsche der Regierung und unterstrich das Interesse des Kantons Graubünden an einem starken Bildungs- und Forschungsstandort im Kanton, nicht zuletzt auch als wichtigem Wirtschaftsfaktor.

 


Vertreter verschiedener Institute an der Gründungsversammlung im Sommer 2006.

Von Blutfliesseigenschaften bis zur Lawinenforschung

Aus dem Bereich der klinischen Forschung berichteten Prof. J. Kesselring und Dr. S. Beer von der Klinik für Neurologie am Rehabilitationszentrum Valens über neu gewonnene Erkenntnisse der Multiplen Sklerose Forschung und die Anwendung von Robotern (Locomat), welche zur verbesserten Gangunterstützung entwickelt wurden.


Dieses Foto aus dem Meeting zeigt Knochenwachstum auf einem Implantat.

 

Vom Departement Medizin des Kantonsspital Graubünden stellte Prof. P. Dubach die vorwiegend in Chur entwickelten Untersuchungen über die Trainingseffekte bei Herzkranken vor und Prof. W. Reinhart gab einen Überblick über die eindrückliche Anzahl seiner Arbeiten über die Fliesseigenschaften des Blutes. R. von Moos , Leiter der Onkologischen Abteilung am Departement Medizin des Kantonsspitals hat über die zahlreichen klinischen Forschungsprojekte berichtet, die mit den renomiertesten internationalen Onkologiezentren durchgeführt werden. Dies erlaubt es auch in Graubünden den Patienten modernste Behandlungsoptionen - sogar ausserhalb von derzeitigen Standards - anzubieten. Aus der chirurgischen Klinik des Kantonsspitals Graubünden wurde ein Projekt zu einer neuartigen, intraoperativen Qualitätskontrolle bei Gefässrekonstruktionen präsentiert. Dr. G. Richards vom Forschungsinstitut der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) in Davos steuerte einen Beitrag zur angewandten Forschung von Oberflächeneigenschaften bei Platten und Schrauben bei, und Frau Dr. B. Hanson (CID)  als Chirurgin und Epidemiologin zeigte, wie heute evidenzbasierte klinische Studien vor allem im Bereich der Knochbruch-Chirurgie weltweit organisiert und ausgewertet

Der Churer Lungenspezialist Dr. M. Kuhn stellte seine Untersuchungen über die Feinstaubbelastung bei Bündner Bauern in verschiedenen Ställen vor, und vom Schweizerischen Institut für Allergologie und Asthmaforschung (SIAF) aus Davos berichtete Dr. C. Schmidt-Weber über Untersuchungen zum Höhenklima, Asthma und Immunsystem, während Prof. R. Crameri, ebenfalls vom SIAF Davos, ein Grundsatzreferat zu den Chancen und Risiken der Bio-Technologie und dessen Potential für die Zukunft hielt. Abschliessend stellte Frau J. Wessel zahlreiche Projekte des eidgenössischen Schnee- und Lawinenforschungsinstituts in Davos vor, welches der ETH Zürich angeschlossen ist.

Ehrenmitgliedschaft für Martin Allgöwer

Die Academia Raetica will in Zukunft den Kreis für weitere interessierte Forscher und deren Institutionen öffnen und auch der Öffentlichkeit aufzeigen, welch hoch qualifizierte Forschungsarbeit in der Region durchgeführt werden kann und damit den Standort Graubünden und Umgebung sehr attraktiv macht.

Eine Folie aus der Präsentation von Dr. G. Richards über Implantatoberflächen in der Frakturbehandlung.

Abstracts:

Beer

Menz

Crameri

Odermatt

Dubach

Reinhart W

Hanson

Richards

Kesselring

von Moos

Kuhn

Wessels