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Die Academia Raetica erweitert ihre wissenschaftliche Basis und ihre politische Fachkompetenz

Die Academia Raetica hat als Dachorganisation für universitäre Forschung und Lehre an ihrer Mitgliederversammlung das vor kurzem gegründete „Christine Kuehne – Center for Allergy Research and Education“ sowie die „Stiftung für Gastroenterologische Chirurgie“ als neue Mitglieder aufgenommen. Sie stärkt dadurch ihre Forschung und Lehre in der Medizin. Alt Nationalrat Dr. Johannes Randegger wurde als Vertreter der Stiftung für Innovation, Entwicklung und Forschung Graubünden in den Vorstand der Academia Raetica berufen.

Das Christine Kuehne - Center for Allergy Research and Education (CK-CARE) wurde vor einem Jahr durch eine grosszügige Spende der Kühne Stiftung ins Leben gerufen. Die insgesamt 20 Millionen Franken erlauben es, während 5 Jahren Mechanismen, Therapie und Rehabilitation von schweren allergischen Erkrankungen zu untersuchen. Durch die Erkennung, Charakterisierung und Messung von Allergenen und allergenfördernden Umweltfaktoren sollen Massnahmen zur Prävention entwickelt werden. Die 5 Forschungsbereiche des CK-CARE in Davos, Zürich und München haben ihre Tätigkeit aufgenommen und bereits erste Ergebnisse produziert.

Die Stiftung für Gastroenterologische Chirurgie wurde 1989 in Davos gegründet, der erste Kurs der Arbeitsgemeinschaft für Gastroenterologische Chirurgie wurde jedoch schon 1984 unter der Leitung von Prof. Martin Allgöwer durchgeführt. Mehr als 5‘000 junge Ärzte lernten bisher die theoretischen Grundlagen kennen und übten das praktische Vorgehen vor dem ersten Eingriff beim Patienten. Modernste Gewebe-Simulatoren und „Virtual-Reality“ Unterstützung ermöglichen eine grosse Praxisnähe und die Evaluation des erreichten Trainingszustandes.

Mit diesen neuen Mitgliedern kann die Academia Raetica ihre Kompetenzen in Forschung und Lehre erweitern. Sie besteht jetzt aus insgesamt 19 institutionellen Mitgliedern mit mehr als 1‘400 Mitarbeitern.

Der in Davos geborene Dr. Johannes Randegger hat sich bereit erklärt, seine langjährige Erfahrung und sein Fachwissen im Bereich der Schweizerischen Forschungspolitik der Academia Raetica zur Verfügung zu stellen. Als Vorstandsmitglied trägt er dazu bei, dass die Aktivitäten der Academia Raetica die aktuellen forschungspolitischen Veränderungen auf Bundesebene berücksichtigen und die Forschungslandschaft in Graubünden stärken.

 

Prof. Erich Schneider, Geschäftsführer Academia Raetica